Evangelische Kirche

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Neuer Vorstand gewählt

In der Mitgliederversammlung vom 12.01.2016 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Eine Tabelle mit Namen und Positionen finden Sie hier.

Veranstaltungsplan für das Jahr 2016

Für alle Mitglieder und Freunde von Historia veröffentlichen wir hier unsere vorläufige Jahresplanung
2016
01.03. 19.30 Uhr Reguläre Vereinssitzung
03.05. 19.30 Uhr Reguäre Vereinssitzung
05.07. 19.30 Uhr Reguäre Vereinssitzung
06.09. 19.30 Uhr Reguäre Vereinssitzung
08.11. 19.30 Uhr Reguläre Vereinssitzung
06.12. 19:00 Uhr Jahresabschlussfeier

Jahresrückblick 2015

Einen Überblick über die Aktivitäten von Historia im Jahr 2015 finden Sie hier als PDF.

Historia Mommenheim wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Förderern ein frohes und gesundes Jahr 2016.

Gedenkstein für das Wiederbestattungsgrab

Jetzt ist es endlich soweit: Über dem Wiederbestattungsgrab der in der Gemarkung gefundenen Knochen aus der Frankenzeit steht ein Gedenkstein.

Wer nicht auf den alten Friedhof in Mommenheim kommen kann, kann sich hier die Bilder ansehen.

Was noch fehlt, ist eine Erklärung der prägnanten Inschrift. Aber auch dieses Schild kommt bald. Der Entwurf ist da und wir werden den auf unserem Treffen am 03.11.2015 besprechen.

Dann wird dieses Wiederbestattungsgrab ein wirkliches "Denk mal".

Postgeschichte von Mommenheim

Dank des Vereins für Postgeschichte in Rheinhessen können wir die Postgeschichte von Mommenheim in einer überarbeiteten Version präsentieren. Wir bedanken uns für die Genehmigung zur Veröffentlichung bei dem Verein für Postgeschichte in Rheinhessen, der auch die Urheberrechte an dieser Publikation inne hat.

Wenn Sie weitere Informationen zur Postgeschichte in Nommenheim haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir werden die Hinweise an Herrn Manfred Hinkel vom o.g. Verein weiterleiten.

Das PDF mit der Postgerschichte finden Sie hier.

"Geburtsurkunde" von Mommenheim

Staatsarchiv Würzburg, Mainzer Bücher verschiedenen Inhalts Nr. 72, Blatt 109 (Ausschnitt)

Bisher waren als Quellen für die früheste Erwähnung Mommenheims im Lorscher Kodex die Urkunden Nr. 1352 und Nr. 1366 im Gespräch. Historia Mommenheim bat Herrn Prof. Dr. Stefan Weinfurter um Überprüfung dieser beiden Quellen. Wir haben am 21. August 2013 folgende Antwort erhalten:

"Lieber Herr Kranz,
jetzt bin ich endlich dazugekommen, mir die Quellen anzusehen. Die Sache ist ganz einfach: Die Jahre 764 und 765 scheiden aus, weil die in den beiden Schenkungsurkunden genannten hl. Nazarius von Lorsch und Abt Gundeland von Lorsch am 23. Mai 765 noch nicht in Lorsch waren. Das frühest mögliche Datum kann also nur der 23. Mai 766 sein. Nr. 1352 ist demnach für die Datierung unbrauchbar. Das hier genannte 13. Regierungsjahr Pippins muss man korrigieren, vielleicht in 14. Dann wäre man jedenfalls im selben Jahr, das die Urkunde Nr. 1366 nennt (20. Juni 766). Hier ist alles korrekt angegeben. Folgerung: Die früheste Nennung von Mommenheim fällt in das Jahr 766.
Herzliche Grüße
Stefan Weinfurter"

Der derzeit gesicherte Stand für die urkundliche Ersterwähnung Mommenheims ist daher das Jahr 766.

Den entsprechenden Auszug aus dem Lorscher Kodex haben wir hier nebenstehend veröffentlicht. Wir danken dem Staatsarchiv Würzburg für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieser Urkunde.

Ehrenmal 1870/71 fertig gestellt

Jetzt mit vergoldeten Elementen

Die professionelle Restaurierung des Ehrenmals 1870/71 ist nunmehr abgeschlossen. Siehe Fotos rechts.

Nach den Arbeiten am Platz der drei Denkmäler wird es natürlich eine würdige Zeremonie geben.

 

 

 

 

 

 

Bei Historia erhältliche Medien

Das Buch von Nina Klinkel "...dann kimmste nooch Alse!" Die nationalsozialistische "Aktion T4" und ihre rheinhessischen Opfer" ist zum Preis von 12 EUR auch bei Historia Mommenheim erhältlich.

Ebenfalls erhältlich ist die CD vom Kirchenkonzert für 8 EUR.

Auch die Postkarten von Mommenheim sind noch erhältlich. Ein Satz mit 5 Postkarten kostet 3 EUR.

Wir haben auch noch einige Exemplare der ersten Auflage des Heimatjahrbuchs 2013 des Landkreises Mainz-Bingen. Diese kosten 9,80 EUR.

Interessenten wenden sich bitte an unseren ersten Vorsitzenden Ludwig Kranz (Tel.: 06138 1641).

100 Jahre elektrischer Strom in Mommenheim

Es ist erst 100 Jahre her, dass Mommenheim an das Stromnetz angeschlossen wurde. Am 6.12.1912 kamen etwa 120 Haushalte in den Genuss der elektrischen Stromversorgung (damals 208 V für Kraft und 120 V für Licht) . Aus der Chronik von Grimm (S. 80 ff.) seien hier einmal die Strompreise zitiert:

40 Pfennig / KWh für Licht

20 Pfennig / KWh für Kraft am Tage

30 Pfennig / KWh für Kraft abends und

12 Pfennig / KWh für Koch- und Heizzwecke

Hinzu kam eine monatliche Zählermiete von 20 bis 50 Pfennig, je nach Anzahl der Lampen.

Wenn man hierbei bedenkt, dass damals das Durchschnittseinkommen 1.164 Mark pro Jahr betrug (Quelle: Wikipedia), kann man sich ausrechnen, was der Strom damals für ein Luxusgut war.

 

Mommenheimer Wingertsturm wird zum „Leuchtturm“

Wingertsturm bei Nacht

Der Geschichtsverein „Historia Mommenheim e. V.“ hat ein neues Projekt am historisch bedeutungsvollen Nazarienberg realisiert:

Der Wingertsturm wurde nicht nur mit einem neuen Farbanstrich versehen, sondern auch mit einer Beleuchtung ausgestattet. Außerdem wurde das Wappen auf Acrylglas angebracht, da der alte Untergrund sich als nicht genügend wetterfest erwiesen hatte.

Die Beleuchtung wird von einer Photovoltaikanlage gespeist, die auf dem Dach installiert ist. Sie besteht aus einer Solarzelle von 50 Watt, die bei Sonneneinstrahlung einen Ladestrom von 4,4 Ampere erzeugt, der über einen Laderegler an einen Solarakku mit einer Kapazität von 60 Ah als Puffer geleitet wird. Von dem Laderegler aus werden über eine Zeitschaltuhr die beiden LED-Strahler mit je 10 Watt geschaltet und zwar so, dass die Beleuchtung des Turms zeitgleich mit der des historischen Wasserhochbehälters erfolgt. Beide Gebäude, auf denen symbolträchtig der Ortsname „Mommenheim“ angebracht ist, werden an jedem Samstag und Sonntag zwischen 19.00 Uhr und 23.00 Uhr beleuchtet.

Die Idee, die Planung und die Ausführung der beiden Beleuchtungsanlagen stammen von unserem Mitglied Bernd Harasim, der damit sowohl für den Verein als auch für alle Bürgerinnen und Bürger von Mommenheim ein Zeichen gesetzt hat, wie es keine andere Ortschaft in der Umgebung aufweisen kann. Für jeden, der als Autofahrer oder als Spaziergänger am Wochenende unterwegs ist, erstrahlen die beiden Mommenheimer Symbole weithin sichtbar.

Der Verein „Historia Mommenheim e. V.“ plant weitere Projekte, um den Ort zu verschönern. Wir werden darüber zu gegebener Zeit berichten.

 

Ludwig Kranz